Donnerstag, 26. April 2018
Notruf: 112

Jugendfeuerwehr Hellau wird Bayerischer Vizemeister

Eine lange Zeit des Trainierens und daraus resultierend der Titel Oberbayerischer Meister lag hinter der Mannschaft der Jugendfeuerwehr HeldensteinLauterbach.

Nun hieß es, sich dem Wettbewerb zum Landesentscheid zu stellen und begleitet von ihren Betreuern und zahlreichen Fans brachen die HELLAUs auf in Richtung Cham in der Oberpfalz.

Dort traten 23 Jugendmannschaften aus sechs Regierungsbezirken zur 19. Landesausscheidung im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr an, um die zwei Sieger zu ermitteln, die im September zum Bundesentscheid nach Montabaur reisen um ihr Können unter Beweis zu stellen.

      

Die drei Tage an Fronleichnam waren mit abwechslungsreichem Programm bestückt, wobei das Zweitwichtigste wohl das Pflichttraining am Vortag des Wettbewerbs, sozusagen als Generalprobe, das Wichtigste dann der Wettbewerb selbst war.

Die Nerven der Betreuer waren angespannt, die Fans standen am Zieleinlauf und drückten die Daumen. 21 Mannschaften hatten die Anforderungen bereits absolviert, als endlich die HeldensteinLauterbacher einliefen. Alles glückte bis auf einen kleinen Fehler am Ende des Parcours, und die Anspannung beim Lesen der Punktezahlen auf den Tafeln wuchs auf beiden Seiten. Zur Bekanntgabe der Sieger standen dann alle 23 Mannschaften unter einem Sonnendach, die Veranstalter hielten ihre Reden auf die dargebrachten guten Leistungen, drei Musiker überbrückten die Pausen mit ihrem Spiel, die Fans sowie die Mannschaften warteten in größter Nervosität. Endlich wurden die Ergebnisse verlesen und man konnte geradezu fühlen, wie sehr unsere Jugend bangte und hoffte, zumindest einen der vorderen Plätze erreicht zu haben.

Als nur noch die ersten beiden Sieger bekanntgegeben werden mussten, wagte ein Gfäller aus dem gastgebenden Landkreis Cham grinsend den Ausspruch: „Von euch Lauterbacher hat ma aber scho lang koan Laut mehr ghört“ und da brach auch schon der Jubel los, als es hieß, dass unsere HELLAUs den zweiten Platz und damit die Berechtigung zur Teilnahme am Bundesentscheid erreicht hätten.

Lachen und Weinen hielten sich die Waage, die Freude war riesig und die Entspannung spürbar! Glückstrahlend formierte sich die Mannschaft zum Siegfoto, nicht ohne dabei ihren Glücksbringer, Josef Voglmeier, in ihre Mitte zu nehmen.

Die Nachricht von dem schönen Erfolg eilte über Funk voraus. Bis zu ihrem Eintreffen in Heldenstein war natürlich alles für einen gebührenden Empfang der Mannschaft vorbereitet.

Es wurde ein großes Fest, mit Blaulicht waren die Feuerwehrautos aufgefahren, die handbetriebene Sirene heulte zur Begrüßung und der Spritzschlauch brachte den heißgelaufenen Akteuren die erfrischende Abkühlung. Die Attenberger Musikanten spielten dazu auf und die Freude war bei allen ungebremst.

TextQuelle: Heldensteiner Gemeindespiegel